Bonn (DMK) – Rund 8,5 % aller maisanbauende Agrarbetriebe in Deutschland planen für das laufende Jahr 2026, Mais als Zweitfrucht anzubauen, beispielsweise nach einer GPS-Getreideernte (Ganzpflanzensilage). Dies geht aus der jährlichen, vom Deutschen Maiskomitee e.V. (DMK) beauftragten Umfrage des Marktforschungsunternehmens Kynetec hervor. Im Rahmen der repräsentativen Umfrage wurden im Frühjahr 2026 insgesamt 2.022 maisanbauende Betriebe befragt. Dies ist ein leichter Zuwachs von 0,5 Prozentpunkten im Vergleich zu 2025.
Die Auswertung zeigt eine positive Flächenentwicklung beim Mais-Zweitfruchtanbau. Die bundesweite Gesamtfläche stieg von ca. 94.659 Hektar im Jahr 2025 auf ca. 104.491 Hektar im Jahr 2026 an. Dies entspricht einem Zuwachs von mehr als 10 %. Das Hauptgebiet für den Zweitfruchtanbau liegt im Westen Deutschlands, wo die Fläche von 61.412 Hektar (2025) auf 68.130 Hektar im Jahr 2026 angewachsen ist. Auch im Osten des Landes verzeichnete der Anbau einen spürbaren Anstieg: Hier vergrößerte sich die Anbaufläche von 33.247 Hektar im Jahr 2025 auf insgesamt 36.362 Hektar im Jahr 2026. In den übrigen Gebieten bleibt die prozentuale Veränderung im Vergleich zu diesen beiden Kernregionen weniger signifikant.
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