Geschichte
Das DMK wurde am 18. Januar 1956 als Nachfolger der 1950 entstandenen „Arbeitsgemeinschaft Deutscher Hybridmais“ gegründet. Schwerpunkt der ersten Jahre waren die Organisation des Saatmaisimports, Aufbau einer Hybridmaiszüchtung in Deutschland, Sortenversuche zur Prüfung der Anbauwürdigkeit, Prüfung und Untersuchungen zu Futterwert und arbeitswirtschaftliche Aspekte des Maisanbaus. Wurde die Arbeit zunächst durch das Landwirtschaftsministerium und der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft getragen, sahen sie sich dazu, mit Blick auf die steigende Maisanbaufläche sowie der steigenden Aufgaben und Tätigkeiten, nicht mehr in der Lage. Daher wurde der Mitgliederversammlung vom 26. September 1972 in Nienburg ein neues Konzept mit Satzungs-, Arbeits- und Finanzierungsplan vorgelegt. Kern der neuen Organisation waren die Einstellung eines hauptamtlichen Geschäftsführers, die Einrichtung einer eigenen Geschäftsstelle und die Schaffung von Fachausschüssen.
Bis heute ist das Deutsche Maiskomitee ein eingetragener Verein mit Mitgliedern aus allen Bereichen der Landwirtschaft und setzt sich für den Maisanbau und die -verwertung in Deutschland ein. Im Jahr 2012 wurde der Aufgabenbereich um Sorghum erweitert.